Andreas Hanslin  

Samstag 20. September 2014 erklärte uns Andreas Hanslin, der Geschäftsleiter Robi-Spielaktionen, dass die Qualität wichtiger als die Quantität sei, in allen Gebieten. Mit dem Evangelium des Weingutsherrs (Mt 20,1-16a) hat er ein perfektes Beispiel: die Arbeit einer einzigen Stunde, wenn man endlich nach langer Ungewissenheit gerufen wird, wird der Arbeit von vielen Stunden, die man in Sicherheit erledigt hat, gleichgestellt. Was zuerst ungerecht erscheint, wird mit der Qualitätsbetrachtung gplötzlich ganz anders...

     
 Abt Peter von Sury  

Samstag 16. August 2014 war der Abt von Mariastein, Peter von Sury, Gast und Zelebrant der Messfeier. Als "Chef" der Mönche folgt er dem Spruch "Gouverner, c'est prévoir" und freut sich immer, wenn junge und ältere Pilger nach Mariastein kommen. Doch wie wird die Zukunft sein? Diese Frage beschäftigt uns hier wie im nahen Osten, wo der Krieg in Israel uns Christen in Schmerzen versetzt.

     
 Martin Schwitter "mjps"  

Samstag 21. Juni 2014 sang Martin Josef Pascal Schwitter, kurz "mjps", eine baslerdyytsch-Version von L Cohen "Halleluja", die er als Mundartschriftsteller extra für die Messe gedichtet hat. Als Theologe und momentan Stellenleiter der suchtinfo.ch Basel erklärte er, wie wertvoll jeder Mensch für Gott sei. Diese Sicherheit gäbe ihm jeden Tag Kraft, und dies zu übermitteln sei ein wichtiges Arbeitsinstrument. Erholung findet mjps auf einem Berggipfel mit dem Alphorn, oder mit der Gitarre bei Jugendlichen.

     
 Helen Schüngel_Straumann  

Samstag 17. Mai 2014 erklärte uns Frau Prof. Helen Schüngel-Straumenn, Bibelwissenschaftlerin, was eine "feministische Theologin" tut: die Bibeltexte von einer anderen Perspektiven zu lesen, nämlich von der Frauenseite her. So erfuhren wir, dass viele wichtigen Frauenfiguren im Alten Testament vorkommen, so Mirjam, Sarah, Rebekka, Debora, Rachel. Sie erläuterte auch den Gottesnamen JHWH, der bedeutet "Ich bin da für euch" und weder männlich noch weiblich ist, im Gegensatz zu "der Herr".

     
 Zeno Steuri   Samstag 15. März 2014 las Zeno Steuri, Luthier und Jugendarbeiter, den Text "Wer bin ich?" von D. Bonhoeffer, geschrieben 1944 im Gefängnis. In der jetzigen Fastenzeit erinnerte uns der Gast daran, dass Gott uns kennt und wir getrost auf Ihn setzen können. Doch Passivität ist fehl am Platz; vielmehr sollen wir auf unsere innere Stimme hören und uns für das einsezen, was wir als Gut empfinden, wie z.B einen seltenen Beruf lernen wie Luthier (Gitarrenbauer).
     
 Joachim Krause & Flötenensemble   Samstag 15. Februar 2014 wurde die Messe von Joachim Krause, Kirchenmusiker in Heiliggeist, und das Flötenorchester musikalisch begleitet. Aus dem Evangelium Mt 15, 17-37 wählte unser Gast den schwierigen Satz "Geh und versöhn dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gaben" aus. Der Sinn sei einfach zu verstehen, doch die Umsetzung im Alltag eine echte Herausforderung. 
     
 Pradeep und Jette   Samstag 18. Januar 2014 erzählten Jette und Pradeep, Firmlinge 2013, ihre persönlichen Wege zum Glauben. Für Jette war es die Zusage einer Lehrstelle in Basel, als alles verloren schien, die nach einem Besuch in der Clara-Kirche unverhofft kam; für Pradeep war es das Treffen der Jugendlichen in Muri. Die Freude und das Singen "Blessed be Your name" ist eine Kraft fürs Leben.